Die Welpenzeit ist die wichtigste Zeit im Leben eines Hundes. Sie ist unwiederruflich und nicht nachzuholen. In dieser Zeit soll dem Welpen möglichst viel von der Welt gezeigt werden, ohne ihn zu überfordern.
In dieser Zeit ist der Welpe noch auf den Menschen angewiesen, er sucht bei ihm Sicherheit und Geborgenheit. Dies können wir nutzen und viele Übungen ohne Leine durchführen.
Das Wichtigste ist, dass der junge Hund in dieser Zeit das Vertrauen - der Grundstein für das zukünftige Leben - zu seinem Besitzer aufbauen kann. Denn Vertrauen ist die Voraussetzung für eine enge Bindung zwischen Hund und Besitzer.
In der Welpengruppe sollen die Welpen lernen mit ihren Artgenossen umzugehen. Neben dem sozialen Kontakt mit Artgenossen ist es aber mindestens so wichtig, dass sich die Welpen unter Ablenkung auf ihren Besitzer konzentrieren können. Und natürlich können wir auch schon mit wenigen Wochen mit den ersten Ausbildungsschritten beginnen. So werden in der Welpengruppe bereits verschiedene Übungen eingebaut wie der "Rückruf", das "Sitz", "Platz", "Aus geben", "Lueg" oder "nein". Auch das Spielen mit dem Besitzer soll nicht zu kurz kommen. Zudem soll der Besitzer das Handling mit dem Hund lernen und dieser soll lernen, sich überall geduldig anfassen und "untersuchen" zu lassen.
Ich biete Welpenstunden auch in Einzellektionen an, um besonders an der Bindung möglichst stark zu arbeiten. Das heisst auf keinen Fall, dass der Welpe in dieser Zeit keinen Kontakt zu Artgenossen oder anderen Menschen haben soll. Jedoch soll dies eher sekundär sein, damit der Welpe wirklich einen starken Bezug zu seinem Besitzer erhält. Auch kann in Einzelstunden auf ganz spezifische Probleme eingegangen werden, die immer mal wieder auftreten können wie zum Beispiel das Anbellen von Personen, anderen Hunden, sich nicht anfassen lassen oder schnappen.
Für mich sind die Welpen-Stunden die schönsten und dankbarsten Stunden! Denn Welpen sind neugierig, offen für alles, sehr lernbegierig und machen sehr schnell Fortschritte. In dieser Zeit werden Weichen gestellt, Verhalten kann gefördert oder unterbunden werden, Unsicherheiten werden bereits ersichtlich und es kann daran gearbeitet werden.
Ausbildungsziele: Aufbau einer engen lebenslangen Bindung Sozialisierung auf die Umwelt Erkennen von späteren möglichen Problemen Erste Abrufübungen Richtig spielen Ausgeben eines Gegenstandes Aufbau Abbruchsignal Aufbau Sitz und evtl. Platz Gehen an der Leine Unterbinden von Jagdtendenzen Individuell auf den Hund angepasst
Auseinandersetzung mit Artgenossen
Auseinandersetzung mit Artgenossen
Handling
Handling
Spielen mit dem Hund fördert die Bindung
Sitzen und warten
Körperhaltung ist wichtig in der Hundeausbildung
Speilzeug tragen und dem Besitzer zurück bringen
Ruhiges Sitzen unter viel Ablenkung
Ruhiges Sitzen am Entenweiher
Ruhiges Annehmen des Hundes
Gemeinsam "Hindernisse" meistern fördert Bindung
Grenzen Setzen
Ausgelassenes Spiel muss auch sein
Fuss-Gehen an der Leine
Spiel mit dem Besitzer muss Spass machen
Konfrontation mit seltsamen Gestalten
Pferdebollen interessieren nicht
Aufbau des Rückrufes
Konfrontation mit Reiter
Pferdebollen sind ab jetzt tabu
Konfrontation mit einer Katze
Erlernen des "Aus"
Erste Schritte in den Hundesport - Fährten
Konzent- riertes Sitz
Aufmerk- sames Platz mit 15 Wochen
Konflikte erkennen und bewältigen
Konfrontation mit einem Reiter
Ruhiges Passieren von Geh- behinderten muss geübt werden
Kurzes Warten ohne Stress
ein Gitterrost kann ein Hindernis sein
Verschiedene Boden- beschaffen- heiten bewältigen
Konfrontation mit einem erwachsenen Hund
Fuss-Gehen an der Leine
Sicherheit geben - Richtiges Konfrontieren mit Personen bei einem unsicheren Welpen